Wiesen-Oliven – kleine Juwelen aus der Natur

Die Knospen unserer essbaren Wildkräuter können ganz leicht zu “Wiesen-Oliven” verarbeitet werden. Die Herausforderung dabei besteht im Sammeln der Knospen. Macht doch einfach eine sportlich Übung daraus und entwickelt vielfältige und ungewöhnlich Bück/Pflück-Methoden. Lustiger wird es dann zu Zweit oder in der Gruppe.

Wiesen-Oliven

Zutaten

  • 250 g Knospen nach Jahreszeit, z.B. Löwenzahn, Spitzwegerich, Gänseblümchen usw.
  • 250 g Meersalz
  • 2 Stängel Thymian
  • 1 Stängel Rosmarin
  • 2 Knoblauchzehen
  • Olivenöl

Anleitungen

  • Die Knospen mit dem Salz mischen
  • fest in ein Glas drücken
  • verschließen und eine Woche , gerne länger, kühl und dunkel lagern
  • danach
  • das Salz abspülen und die Knospen 15 Min in kaltes Wasser legen
  • abtropfen lassen und trocken tupfen
  • die Knospen mit den Kräutern und dem Knoblauch in Gläser füllen
  • mit dem Öl aufgiessen, so dass sie bedeckt sind
  • mehrere Tage ziehen lassen, selber probieren, wann es schmeckt
    gutlebenlernen.de

2 Antworten auf „Wiesen-Oliven – kleine Juwelen aus der Natur“

  1. Mein Rezept mit den Löwenzahn
    > Knospen! Wenn man 250 g Meersalz auf 250 g Lz. – Knospen gibt. Ist das sehr viel, dadurch wird die Struktur gestört.
    Mein Tipp> 1 Kilo Lz. – Knospen das würde schon passen. Denn letzten Endes, soll es ja noch Gesundheitliche Strukturen enthalten.
    Zum Beispiel; Ich habe durch alte Krankheiten wie [Sprunggelenkbruch, unteres Fußgelenk – Ader verknotet und die Krebserkrankung] – führen dazu das Ich eine Fibromyalgie bekommen habe. Das sogenannte Kribbeln, sicherlich Tippen viele auf Diabetes. Ist es aber nicht. Dabei spielen die Lz. – Knospen bei der Durchblutung eine große Rolle.

    1. Hallo Detlef Kreikamp,
      das stimmt. Dieses Rezept dient nur der Konservierung (wie bei Salzbohnen, Gepökeltem oder Salzhering) um damit anschließend eine leckere andere Version zu erstellen. Wiesenoliven sind dann mit Knobi und evtl anderen Gewürzen unter Öl gelagert haltbar. Obwohl sie säurearm, für “Grünzeug” eiweißrech und unter Luftabschluß (Öl) gelagert sind besteht dann durch den eingelagerten Salzgehalt nicht die Gefahr an Botulismus zu erkranken.

      Wer in der Vorratshaltung die Schätze/Inhaltsstoffe der z.B. Löwenzahnknospen erhalten oder noch bereichern möchte, dem empfehle ich die Methode der Fermentation. Solo fermentiert war ich bisher nicht mit dem Ergbnis zu frieden. Aber mit kohlenhydrathaltigem – fein geschnittenem- Gemüse wie Möhren und/oder Zwiebeln habe ich sehr schmackhafte und gut lagerfähige Fermente erhalten. Da lohnt es sich sehr zu experimentieren.

      Danke für den Einwand. So konnte ich auf die Methoden noch einmal eingehen.
      Ich wünsche weiterhin viel Freude am Einsatz von unseren Schätzen der heimischen Natur
      und wohl bekommt´s
      Heike Gerdes

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