Apfelessig selber machen – Kaum Arbeit aber großer Geschmack

Apfelessig ist ja nun ein Ergebniss der Essigsäuregärung und braucht Sauerstoff.

Anders als beim Fermentieren mit der Milchsäuregärung.

Apfelessig ist toll und deshalb hier das Rezept :

ein großes sauberes Gefäß — zu 2/3 mit Apfelstücken oder den Resten von Äpfeln füllen — 1 EL Zucker dazugeben ( als Starter – geht auch ohne) — mit Wasser auffüllen — mit einem Tuch abdecken ( gegen die kleinen fliegenden Mitbewohner) — und warm/sonnig aufstellen

ab und zu schwenken oder umrühren, damit sich an den oben schwimmenden Stücken kein Schimmel bildet ( die Apfelstücke können auch mit einem aufliegenden Teller versenkt werden)

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Knoblauch in Honig fermentiert

Fermentieren in Honig ??
Ihm wird doch eine anitbakterielle Wirkung zu geschrieben, weil der Zuckergehalt den Mikroorganismen die Lebensgrundlage entzieht. Aber es geht. Das zeigt zum Beispiel ja auch die Herstellung von Met. Da der Knoblauch Wasser enthält, verdünnt er den Honig soweit, dass eine Fermentation starten kann.

Knoblauch in Honig fermentiert

Zutaten

  • ein 500ml Glas
  • Knoblauch – geschält
  • flüssiger Imkerhonig ( nicht der Erhitzte aus dem Supermarkt)

Anleitungen

  • den Knoblauch in das Glas geben, bis ca 70 % der Füllmenge erreicht ist
  • den Honig dazu geben, bis der Knoblauch gut bedeckt ist
  • das Glas verschließen und auf einen Teller stellen !!!!!!!!!!!!!!!!!
  • bei Zimmertemperatur reifen lassen
  • täglich das Glas drehen und wenden, damit der Knoblauch umspült wird
  • nach 3 – 5 Tagen zeigen sich die ersten Bläschen
  • im Laufe der Fermentation entweicht Luft und auch etwas Honig aus dem Glas ( der Teller!)
  • wenn die Zehen untergegangen sind und das Ferment keine Aktivität mehr zeigt wir es kühl gestellt
  • es kann verkostet werden, aber je älter das Ferment, desto köstlicher ist es
    gutlebenlernen.de

Ein Pinchen Knobi-Honig in der Erkältungszeit schmeckt und hilft mir.

In Dressings, Dips, Soßen oder pur auf Salat lässt er sich vielfältig einsetzen.
Ausprobieren lohnt sich.

Salat nach Kimchi-Art fermentiert

Salat nach Kimchi-Art fermentiert

Kimchi wir häufig aus Chinakohl hergestellt. Aber auch andere Kohlsorten lassen sich verwenden. Durch Zugabe unterschiedlicher Gemüse und Gewürz-zusammenstellungen schmeckt es jedes mal anders – aber gut !!

Zutaten

  • 1/2 Chinakohl
  • 1/4 Spitzkohl
  • 2 Möhren
  • 2 – 3 Knoblauchzehen
  • 1/2 Porree
  • 1/2 Paprikaschote
  • 100-200 g Zwiebel
  • 3 cm Ingwer
  • 2 cm Kurkuma ( Handschuhe anziehen)
  • Gewürze wie z.B.: Lorbeerblatt, Wacholderbeere, Kümmel, Koriander, Curry, Kreuzkümmel….uvm. nach Vorlieben
  • Kräuter: nach Vorlieben
  • 1/2 Noriblatt oder 2 TL Fischsauce

Anleitungen

  • vom Kohl die grüne Hälfte eines Blattes aufbewahren, bei Seite legen
  • alle Gemüse putzen und klein schneiden, Stückgröße nach Belieben ( die Möhren, Ingwer und Kurkuma würde ich fein schneiden)
  • Kräuter und Gewürze aussuchen
  • alles wiegen
  • 2,5 % Salz dazu und durch kneten ggf. etwas ziehen lassen, bis genügend Lake gebildet wurde
  • ohne Lufteinschlüsse ins Glas geben
  • das Gemüse mit dem reservierten Blatt abdecken und beschweren, damit es nicht aufschwimmt
  • das Glas verschließen, beschriften und auf einem Teller bei Seite stellen
  • eine Woche bei Zimmertemperatur stehen lassen
  • gerne länger, wenn es noch aktiv ist
  • anschließend kühl lagern
    gutlebenlernen.de

Fermentation von Gemüse

Die gesunde Methode, Gemüse haltbar zu machen und zu veredeln

Genussvoll essen und dabei die Lebensqualität verbessern.

Ich nutze dazu den Weg der “ Wilden Fermentation“. Die Milchsäure-Gärung kommt natürlich und von alleine „in Gang“. Das bedeutet, dass keine Zusatzstoffe wie Starter oder Kulturen angewandt werden. Durch eine lange Reifung entstehen lecker Aromen in einem natürlichen, puren Ferment.

Schnelles Ferment: „bunte Salatmischung“

Doch was geschieht eigentlich ……?……………………

Je frischer das Gemüse – und am Besten aus biologischem Anbau – desto mehr gute Milchsäurebakterien finden sich auf der Oberfläche. Beim Waschen und Putzen des Gemüses bleiben genügend von Ihnen erhalten. Zum milchsauren Vergären wird das rohe, geputzte Gemüse fein gehobelt oder geschnitten und entweder mit Salzlake übergossen oder mit groben Salz geknetet und gestampft bis Gewebewasser austritt. In ein passendes Gefäß wird dieses Gemüse so eingelegt, dass es komplett unter der Flüssigkeit zu liegen kommt.

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Einkochen – so geht´s

Warum koche ich ein???

Einkochen hat den Vorteil, dass …ich respektvoll Lebensmittel nutze und nicht verschwende – ich saisonale Überhänge verwerten kann –      ich regionale Angebote in größeren Mengen nutzen kann – ich Wildobst, Wildgemüse und Streuobstwiesen nutzen kann – ich Zeit und Energie spare durch vorkochen: neudeutsch „meal prepp“ – ich nicht ständig zum Einkaufen fahren muss – ich das Selbstgemachte ohne Zusatzstoffe herstellen kann – ich den Zuckerkonsum steuern kann – ich bei Allergien und Unverträglichkeiten keine Probleme habe – ich Geschmack und Rezepte bewahre:   kochen ist gelebte Kultur – ich die Verfügbarkeit und Auswahl an Genussmitteln erhöhe,  z.B. mit   Vogelbeerkonfitüre – ich Spezialitäten als Jahresvorrat herstellen kann,  wie Chutneys, Würzsoßen, Gelees – ich das alles auch als Geschenke z.B. zu Weihnachten nutzen kann   —   und Vieles mehr…….

Dies gilt es zu Beachten………… los geht´s

Gläser, Deckel und Dichtungsringe sind unbeschädigt – bitte prüfen

Die Gläser werden mit heißem Spülwasser abgewaschen und mit heißem Wasser klargespült-gab es einen Belag (Schimmel o.ä.) reicht ein 60 Grad Spülmaschinenwaschgang nicht aus, es muss zusätzlich in kochendem Wasser getaucht/ geschwenkt werden (Glasheber nutzen)

Die geprüften Einkochringe in Essigwasser wallend auskochen, in heißem Wasser bis zur Nutzung liegen lassen

Beim Befüllen der Gläser darauf achten, dass

  • Der Glasrand sauber bleibt: Trichter benutzen
  • Die Gläser auf ein feuchtes Tuch stellen, wenn heißes Einfüllgut in das (kalte) Glas eingebracht wird – damit die Gläser nicht springen
  • Einfüllhöhe je nach Einfüllgut Fast bis zum Rand mit Einkochgut und den Flüssigkeiten füllen  oder breiartiges Einkochgut nur bis 3 cm unter dem Rand einfüllen  oder aufgehendes Einkochgut (Kuchenteig) nur bis zur Hälfte der Glashöhe einfüllen. Einkochgläser mit Twist-off-Deckel: 2 cm mehr Platz lassen als beim Rundrandglas

Glasrand ggf reinigen und das Glas verschließen

Bei Rundrandgläsern den Deckel mit dem Gummiring belegen, alles umdrehen und auf das Glas auflegen, mit 2 Federklammern festklipsen

Bei Einkochgläsern mit hohem Deckel den Dichtungsring auf den Glasrand auflegen, den Deckel auflegen und mit dem Universalbügel fixieren.

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Wirsing – leckeres Gemüsegericht und zum Einkochen für den Vorrat

Der Besuch beim Gemüsehandel brachte uns einen großen, frischen Wirsingkopf ein.

Rund 1800 Gramm sind für 2 Personen nun nicht so schnell zu verputzen. Ideen mußten her:

Fermentierter Wirsing ist super lecker und wer es noch nicht ausprobiert hat, sollte es tun https://gutlebenlernen.de/fermente-von-weiss-rot-gruen-spitz-kohl-und-wirsing/ oder https://gutlebenlernen.de/?s=gr%C3%BCnkohl

Da mich z.Z. meine Histaminintolezanz quält, kommt der fermentierte Kohl aktuell nicht in Frage. Da bin ich über einen Beitrag von Gesa „Natürlich selbstgemacht “ gestolpert und gleich zur Tat geschritten. Wer sich für den Beitrag interessiert: Hier bitteschön: https://www.youtube.com/watch?v=06vEjnFsHSU

Der Wirsing war in einem tollen, frischen Zustand. Auch die dunkelgrünen Außenblätter waren ohne jede Welke. Der -zugegeben- sehr dicke Strunk hat mich nicht geschreckt, denn ich habe ein neues Küchenspielzeug, das auch so etwas mit Leichtigkeit schafft.

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Löwenzahn-Blüten-Gelee

Der Löwenzahn blüht kräftig und schön. Leckermäuler wie meinereiner schlagen jetzt zu, begeben sich auf die Knie oder in die Hocke und pflücken die Blütenköpfe „was das Zeug hält“.

aus aktuellem Anlass 😉

Gestern habe ich ein Glas meines neuen Löwenzahnblütengelees ( zusammen mit einem Erdbeer-Minze Konfitüre- auch lecker ! ) verschenkt. Da eine Gruppe von „Anwesenden“ dies nicht kannten und die Beschenkte auch neugirig war: schwupp wurde frisches Brot geholt und der Gelee verkostet.

Es hat geschmeckt 🙂 Eine tolle Aktion

Nach dem Rezept gefragt, hab ich diese Seite benannt und stelle deshalb das Basis-Rezept hier ein

Verarbeitet habe ich sie mit Wasser, etwas Zitronen- und Apfelsaft und hab sie 24 Stunden stehen lassen. Ab in den Mixer, im Sieb austropfen lassen und mit 2:1 Gelierzucker fertigstellen.

Das Ursprungsrezept ist hier:

Auf der Suche nach mehr?? Weitere Löwenzahn bzw. Kräuterrezepte findet Ihr auch bei mir.

Gerne die Lupe nutzen 😉

Grünkohl fermentiert nach Kimchi-Art

Grünkohl einmal neu gedacht

Ja, ich mag den Kohl aus dem großen Topf. Lange gekocht und mit wenig guten Inhaltsstoffen, aber traditionell und einmal im Jahr ist er dann auch lecker. Besonders wenn´s draußen stürmt, es kalt ist und vorher in einer großen Gruppe eine ordentliche Kohltour gemacht wurde.

Für weitere Mahlzeiten wollte ich das ballststoffreiche Gemüse mal ganz frisch auf den Tisch bringen. Damit es sich auch etwas hält und unsere Vorräte bereichert mußte es fermentiert werden.

In Anlehnung an die Zubereitung eines Kimchi habe ich diesmal das Ferment so zusammen gestellt. https://gutlebenlernen.de/salat-nach-kimchi-art-fermentiert/

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Kurkuma-Ingwer -Bug

Dieses Ferment bringt Säfte zum Britzeln

Um Getränke britzelig zu machen, greifen die Industrie und auch einige Haushalte darauf zurück Kohlensäure durch Druck einzubringen. „Britzelbläschen“ entwicklen sich aber auch auf natürlichem Weg. Wir erstellen einen „Bug“. Dieser bewirkt – ähnlich wie der Sauerteig beim Brotbacken- dass ein Getränk Kohlensäure durch Fermentation entwickelt.

Kurkuma-Ingwer-Bug für fermentierte Säfte

Author: Heike Gerdes – gutlebenlernen.de

Kochutensilien

  • 1 Paar Handschuhe

Zutaten

  • 110 Gramm Kurkuma
  • 150 Gramm Ingwer
  • 10 Stück Schwarze Pfefferkörner
  • 200 Gramm Roher Honig flüssig
  • 2 EL Wasser

Anleitungen

  • Kurkuma und Ingwer abspülen, ggf. bürsten und – abtrocknen
  • Beides fein hacken, reiben oder hobeln – dabei bitte Handschuhe tragen, da Kurkuma sehr stark färbt
  • alle Zutaten in ein Glas füllen
  • Täglich das Glas durchrühren oder umschwenken
  • gerne auch jetzt schon naschen – z.B. in den Joghurt geben
  • Bläschenbildung zeigt an, dass dieses Ferment aktiv geworden ist
  • nun können wir damit Getränke fermentieren

Wichtige Kombination:

Schwarzer Pfeffer sollte immer zu Kurkuma dazu gegeben werden, da er die Verfügbarkeit des Curcumins erhöht.

Orangen-Saft fermentiert mit Kurkuma-Ingwer-Bug

Author: Heike Gerdes – gutlebenlernen.de

Zutaten

  • 8 Stück Saftorangen alternativ 800ml Direktsaft
  • 200 ml Wasser
  • 2 EL Kurkuma-Ingwer-Bug

Anleitungen

  • alle Zutaten in ein Gefäß geben
  • mit einem Tuch oder Küchenpapier abdecken
  • bei Raumtemperatur aufstellen
  • immer mal wieder umrühren / 2-3 mal am Tag
  • nach ca. 24 Std. beginnt die Bläschenbildung – das Getränk beginnt zu fermentieren
  • nach ca. 36 Std. ist das Fruchtfleisch aufgetrieben
  • jetzt durchsieben und in einer verschlossenen Glasflasche in den Kühlschrank stellen für ca. 12 Std
  • fertig – gut gekühlt trinken

Gut zu wissen:

Es wird in diesem Ferment Wasser dazu gegeben, da in reinem Orangensaft für den Kurkuma-Ingwer-Bug der Säuregehalt zu hoch wäre. Eine Fermentation käme dann schwer oder garnicht in Gang.