Fermentation

Die gesunde Methode, Gemüse haltbar zu machen und zu veredeln

Genussvoll essen und dabei die Lebensqualität verbessern.

Ich nutze dazu den Weg der ” Wilden Fermentation”. Die Milchsäure-Gärung kommt natürlich und von alleine “in Gang”. Das bedeutet, dass keine Zusatzstoffe wie Starter oder Kulturen angewandt werden. Durch eine lange Reifung entstehen lecker Aromen in einem natürlichen, puren Ferment.

Schnelles Ferment: “bunte Salatmischung”

Doch was geschieht eigentlich ……?……………………

Je frischer das Gemüse – und am Besten aus biologischem Anbau – desto mehr gute Milchsäurebakterien finden sich auf der Oberfläche. Beim Waschen und Putzen des Gemüses bleiben genügend von Ihnen erhalten. Zum milchsauren Vergären wird das rohe, geputzte Gemüse fein gehobelt oder geschnitten und entweder mit Salzlake übergossen oder mit groben Salz geknetet und gestampft bis Gewebewasser austritt. In ein passendes Gefäß wird dieses Gemüse so eingelegt, dass es komplett unter der Flüssigkeit zu liegen kommt.

Die enthaltenen “guten” Mikroorganismen senken den Sauerstoffgehalt in dem Gefäß indem sie ihn für ihren Stoffwechsel verbrauchen. Kohlensäure und Kohlendioxid entstehen und nun gehen die Milchsäurebakterien verstärkt an ihre Arbeit. Sie wandeln die Kohlenhydrate des Gemüses in Milchsäure um. Später auch in Essigsäure, die dem sauren Gemüse den typischen Geschmack verleiht.

Spitzkohl auf seinem Weg zum Sauerkraut

… im Vorratsschrank:

Es entsteht ein saures Milieu in dem unliebsame Konkurrenten der salztoleranten Bakterien nicht überleben können. So können die eigenen oder regionalen Gemüse Wochen oder Monate später genossen werden, ohne das Energie in Form von Tiefkühlschränken oder Einmachautomaten eingesetzt werden muss.

… in der schnellen Küche:

Eigentlich ist es ja “slow food”, weil es schon lange in unserem Vorrat lagert. Da das Gemüse aber nur einmal vorbereitet und dann `zig mal unsere Speisen bereichern kann, ist es optimal für Alle, die gern schnell etwas Leckeres auf dem Teller haben wollen. Ein paar Blätter (Wild-) Salat auf den Teller, fermentiertes Gemüse dazu, etwas gutes Öl, einige Saaten, Körner, Kräuter und schon ist mit ein paar Handgriffen eine gesunde Beilage oder ergänzt mit Eiern, Fisch u.v.m. auch ein Hauptgericht gezaubert

Salatteller mit Rohkost, fermentiertem Rettich, fermentierten Radieschen, Chinakohl-Kimchi und Fetakäse

… im Mund, Magen, Darm:

Bei der Milchsäuregärung werden zum Teil Eiweiße aufgespalten und die Zellgewebe aufgelockert. Sozusagen ” Rohes Gemüse al dente” das zudem basisch verstoffwechselt wird. Vorhandene Emzyme und Vitamine bleiben erhalten und neue entstehen durch den Gärprozess. Spannend ist auch, dass sich neue weitere Geschmacks- und Duftstoffe entwickeln. Kohlenhydrate ( Zucker) werden durch die Milchsäurebakterien abgebaut/umgewandelt. Insgesamt wird das Ferment leichter verdaulich als das Ausgangsprodukt. Wer bisher ein Gemüse aufgrund seiner Inhaltsstoffe nicht optimal vertragen hat oder zu Blähungen neigte, kann mit fermentiertem Gemüse einen Test wagen.

… in der Gesundheitsvorsorge:

Fermentiertes Gemüse ist ein Lieferant an Probiotika, gut zum empfindlichen Magen, unterstützt und stärkt die Dramflora und schafft es so langfristig den “unkontrollierten Appetit” verschwinden zu lassen. Genaue Informationen zur Hilfe bei Erkrankungen wie: Entzündungsprozessen, Verdauungsstörungen, Magen-Darmerkrankungen, Diabetis, Hautproblemen erhalten Sie bei dem Heilpraktiker oder Ernährungsmediziner Ihres Vertrauens

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